Deutscher Hochflug Club


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Mal wieder auf Tour der Tauben wegen !


Am Mittwoch, den 20. Juni fuhren Elke und Wolfgang Hartmann sowie ich, Arno Hemmerling, ins Elsaß zu Doris und Robi Lung. In aller Frühe ging es los, die Wiener sollten spätestens um 8 Uhr raus, wir schafften es.
Nach der herzlichen Begrüßung starteten die Wiener. Bei blauem Himmel um die 28 Grad Temperatur stiegen die 17 Tiere schnell in die mittlere Höhe. Ihr Flug war schnell und sie zeigten ein wendiges Rechts- Links-Fliegen. Durch die ab und an unter ihnen fliegenden Störche (richtige) ließen sie sich nicht stören. Ein Wiener setzte sich aus dem gut geschlossen fliegenden Stich ab und kam tiefer, seine Schlaggenossen folgten ihm und wollten ihn immer wieder einsammeln, er schaffte es den Stich wieder in untere Höhe zu bringen, was seinem Trainer ein "mon Dieux " für jeden hörbar entlockte. Robi sagte, es sei ein Weißer aus Karls Linie, der dies schon öfter machte, einen Weißen hatte er aus dem Stich festgesetzt, in der Meinung es wäre der nicht stichfliegende, es war der falsche Vogel. Dieses Tier setzte sich endlich und die verbliebenen Wiener Störche stiegen wieder auf. Wir werteten etwas entspannter weiter, als der Stich schneller wurde, er zog in mittlerer Höhe weiter weg, so dass man froh war, dass ein Schwarzspitzer mitflog, an ihm konnte man sich etwas orientieren. Gut, sie kamen zurück, flogen immer schnell und blieben bei ihrem rechtsrum, linksrum, aber immer noch in mittlerer Höhe, wie wenn da eine Glasscheibe wäre, die sie nicht höher ließ.
Was ist das, von großer Höhe kommt ein Punkt auf die Tauben zu, jeder Flugtaubenzüchter kennt diese Siluoette, kam, schlug souverän zu und nahm eine mit. Nach einer Sekunde sah man das Federwölkchen, das sich von dem Wiener löste. Der Stich hatte sich geteilt, fünf mit dem Spitzer stiegen hoch, sechs sausten in der Grenze mittlerer und der Rest einzeln in Unterer Höhe durch die Gegend.Überraschend schnell (für mich Rollerzüchter) stiegen die Tiere wieder auf und sammelten sich, wie wenn es das Normalste auf der Welt ist, dass ein Familienmitglied gefressen wurde. Das Leben geht weiter. Der Flug endete nach 101 Minuten .
Fertig, nein nach einer kurzen Tee-, Kaffeepause starteten vier Ciung de Ploiesti in rotfahlgehämmert. Ein ruhigeren Flugstil zeigend, zogen sie vor drei Störchen etwas weiter weg, die Störche suchten wie die Ciung die Thermik. Darin sind Störche wahre Meister, unsere Vier kamen zurück und verblieben an der Grenze zur mittleren Höhe, diese durchbrachen sie für ein paar Minuten, um doch zu zeigen, was sie können. Nach knapp 100 Tagen treiben die Ciung schon und sind eher am anderen Geschlecht interressiert als am Hochfliegen, pupertierende Vögel halt. Robi erklärte auch, dass sie schon in der Mauser wären, die Ciung wären in allem viel früher als die Wiener.
Die Ciung (den Stamm, den Robi pflegt) kamen über T. Hellmann, dem Taubenphotographen nach Frankreich und über drei Stationen dann aus Neugierde zwei Paare zu Robi. Früher, in den achtziger Jahren pflegte schon Henry Buda neben seinen berühmten Wienern Ciung, die er seinem Neffen Serge abgab und die dann verschwanden.
Auch in Hessen wurden Ciung bei O. Fischer, Bad Camberg geflogen, später in Marburg von M. Grimmel u. F. Stöhr. Helmut Hassenmeier hielt neben seinen Nikos auch immer noch einige, aber immer zeichneten sie sich durch gute Leistungen aus. Sie sind zwar etwas problematischer beim Eingewöhnen und Einfliegen (sie vergessen das Landen), aber wenn man dieses mit Ihnen geschafft hat, auch unter Verlusten, sind es zuverlässige Flieger. Sie züchten vorbildlich, und sitzen im Frühjahr gut auf ihren Küken, um sie zu wärmen. Momentan werden sie in Deutschland von M. Biringer und Wolfgang Hartmann trainiert. Ups, bisschen weit abgerutscht, ist mir aber gerade so zum Thema Ciung eingefallen. Nachdem wir die Protokolle nochmals nachgesehen haben und mit dem Datenschutzhinweis versehen haben, dass Name und Ergebnisse veröffentlicht werden dürfen, speisten wir und verplauderten den frühen Nachmittag. Am Tisch auf der Terrasse besuchten uns die Hunde, die Chabohuhnfamilie und natürlich die Katzen.
Bei Doris und Robi geht es allen gut, auch uns!
Danke für den schönen, ereignisreichen Tag!
Gut Flug

Text und Bilder Arno Hemmerling

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Flugtaubentreffen des Französischen Roller- und Hochflugclubs in Ayze in den Savoier Alpen
am 27.07.-30.07.2017

Die Züchter des DHC aus der Gruppe Saar/Pfalz/Elsass/Kraichgau besuchten das Flugtreffen unseres befreundeten Clubs in Frankreich. Der 1. Vorsitzende des DHC, Wolfgang Hartmann berichtet in Wort und Bild von dem Treffen, an dem auch unsere Schweizer Freunde teilnahmen.

Ayze gehört zur Stadt Bonneville in den Savoier Alpen, in einem west-östlich verlaufenden Bergtal, unweit des Mont Blanc Massivs. Das Treffen wurde nun schon zum zweiten Mal von Jean Marie Caron ausgerichtet, fand auf dem Sportplatz der Gemeinde statt, wobei die Anlagen der Vereinsanlage alle mitbenutzt werden durften. Auf dem Gelände konnten die Campingcars und die Zelte aufgestellt werden. In der Nähe liegt auch die Stadt Genf in der Schweiz und nördlich liegt auch der Genfer See.
Die aufgelassenen Tauben konnten sich in einem 3 km breiten Tal nur nach Osten oder Westen bewegen und kehrten daher alle wieder auf die Kästen zurück. Teilweise stiegen die Tauben sehr hoch auf, durch den Wind etwas nach Osten schräg versetzt, kehrten aber wieder alle zurück.


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